Magen & Darm

Fruktoseintoleranz - Fruchtzuckerunverträglichkeit

Wie der Name schon verrät, wird bei einer Fruchtzuckerunverträglichkeit Fruktose (Fruchtzucker) gar nicht oder nur eingeschränkt vertragen. Weshalb Orangen, Weintrauben, Kirschen, Fruchtsäfte, Honig, Quarkspeisen und viele andere Nahrungsmittel Bauchschmerzen, Durchfall und Blähungen verursachen. Die Fruktoseintoleranz kann angeboren oder im Laufe der Jahre erworben worden sein. Für Betroffene bedeutet das allerdings nicht, dass sie Obst komplett vom Speiseplan streichen müssen. Denn in der Regel werden kleinere Mengen vertragen, was sich mit Hilfe einer Ernährungstherapie ermitteln und optimieren lässt, um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten. Anders ist es bei der hereditären Fruktoseintoleranz. Hier muss eine fruktosefreie Ernährung eingehalten werden.

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Histaminintoleranz - Histaminunverträglichkeit

Die meisten Nahrungsmittelunverträglichkeiten beruhen nicht auf Allergien, sondern werden durch ein Enzymdefizit ausgelöst. So auch die Histaminintoleranz. Bei einer Unverträglichkeit gegen den Botenstoff Histamin zeigen Menschen nach dem Verzehr von histaminhaltigen Lebensmitteln vermeintlich allergische Beschwerden wie Hautrötungen oder Juckreiz, aber auch Magen-Darm-Beschwerden, Herz-Kreislauf-Störungen und Atemwegsbeschwerden. Um eine Histaminunverträglichkeit optimal behandeln zu können, müssen die Auslöser herausgefunden werden. So können neben Lebensmittel auch Medikamente, bestimmte Krankheiten, eine Abbaustörung von Histamin im Körper und ein Vitalstoffmangel eine Histaminintoleranz hervorrufen.

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Zöliakie - Glutenunverträglichkeit

Einige Menschen reagieren auf den Verzehr von Kuchen, Brot oder Nudeln mit Blähungen, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Denn sie vertragen kein Gluten. Teilweise reichen die kleinsten Mengen Gluten aus, um Symptome der Glutenunverträglichkeit auszulösen. Für Betroffene bedeutet dies, dass sie lebenslang Diät halten müssen, um die chronische Erkrankung des Dünndarms unter Kontrolle zu halten. Mittlerweile gibt es jedoch eine Reihe von unbedenklichen Nahrungsmitteln für Betroffene. Wer sich jedoch trotz Zöliakie weiterhin glutenreich ernährt, erhöht das Risiko für weitere Autoimmunerkrankungen und gewisse Krebserkrankungen im Dünndarm.

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